Friedensfähig oder kriegstüchtig? Arbeitsblätter mit Aufgaben zu biblischen Texten
Menschen wollen Frieden, darin sind sich sicher die meisten einig. Die Idee vom „richtigen“ Weg zum Frieden hängt auch davon ab, wie Frieden verstanden wird: Als negativer Frieden, damit ist die Abwesenheit von Krieg gemeint, oder als positiver Frieden, der durch Abnahme von Gewalt und Zunahme von Gerechtigkeit geschaffen wird (nach Johan Galtung). Wer Frieden durch die Sicherung und Abwehr nach außen erreichen will oder muss, ist auf die Stärkung der Verteidigung durch Waffen und auf die Kriegstüchtigkeit der Soldaten angewiesen. Wenn Frieden auf dem Weg der Gerechtigkeit und gegenseitigen Unterstützung erreicht werden soll, dann geht das nur durch Verständigung, zivile Konfliktbearbeitung und soziales Engagement zum Wohl aller. In diesem Sinn ist Frieden ein Wagnis, weil sie auch beim Gegenüber den Willen zum Frieden voraussetzt und voraussetzen muss. Beide Teile unserer Bibel sprechen davon, dass Gott die Menschen grundsätzlich zum Frieden berufen und befähigt hat. Anhand von verschiedenen Bibelstellen und einem Zitat von Dietrich Bonhoeffer setzen sich die Schüler:innen mit Aussagen zum Friedensverständnis, zum Umgang mit Feinden und zur Friedens- bzw. Sicherheitslogik auseinander. Die hier vorgelegten Aufgaben / Arbeitsblätter können unabhängig voneinander eingesetzt und von den Schülerinnen und Schülern in Einzelarbeit oder in Kleingruppen bearbeitet und besprochen werden. Lizenz des Materials: CC BY-SA 4.0 Frauke Liebenehm 2026
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- Sprache
- de
- Fach / Thema
- Religion
- Materialart
- Arbeitsmaterial
- AMB-Typ
- LearningResource
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